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Motorola PIP1610 HD Connect im Test: Babyphone mit Elterneinheit und App

Das Motorola Nursery PIP1610 HD Connect ist ein WLAN-fähiges Video-Babyphone mit einer 5,0 Zoll großen Elterneinheit und einer beweglichen Kamera, die per Motor schwenkt, neigt und zoomt. Über die Motorola Nursery App lässt sich das Bild zusätzlich in bis zu Full HD ansehen, während die Elterneinheit selbst mit HD-Auflösung arbeitet und über eine eigene 2,4-GHz-Funkverbindung läuft, unabhängig vom Heimnetzwerk.

Damit deckt das Gerät zwei Betriebsarten gleichzeitig ab: die klassische Elterneinheit für die direkte Überwachung im Haus und die App für den Zugriff von unterwegs, inklusive Bewegungs-, Geräusch- und Temperaturerkennung mit Benachrichtigungen. Wer beide Wege nutzen will, bekommt damit eine Kombination, die reine Elterneinheiten-Systeme oder reine App-Kameras einzeln nicht bieten.

Die motorisierte Kamera ist dabei der Kern des Systems. Schwenk-, Neige- und Zoomfunktion lassen sich sowohl von der Elterneinheit als auch aus der App steuern, sodass sich der Bildausschnitt anpassen lässt, ohne die Kamera selbst umzustellen. In Kombination mit Infrarot-Nachtsicht bleibt das Kinderzimmer auch im Dunkeln im Blick, ohne dass ein Licht eingeschaltet werden muss.

The verdict
8.6/10Das Video-Babyphone für Elterneinheit und App zugleich5 Zoll HD-Display mit motorisierter Kamera

Motorola Nursery PIP1610 HD Connect

Ein WLAN-fähiges Video-Babyphone mit 5 Zoll HD-Elterneinheit, motorisierter Pan-Tilt-Zoom-Kamera und Infrarot-Nachtsicht. Über die Motorola Nursery App lässt sich das Bild zusätzlich in bis zu Full HD verfolgen, inklusive Bewegungs-, Geräusch- und Temperaturerkennung mit Benachrichtigungen. Die Elterneinheit läuft unabhängig vom Heimnetzwerk über eine eigene 2,4-GHz-Funkverbindung mit einer Reichweite von bis zu 300 Metern.

Die Daten im Überblick

ModellMotorola Nursery PIP1610 HD Connect
Elterneinheit5,0 Zoll IPS-Farbdisplay, HD-Auflösung 1280 x 720 Pixel
Funkverbindung Elterneinheit2,4-GHz-FHSS-Funktechnologie
Reichweitebis zu 300 m (1.000 ft)
Akku Elterneinheit2.800 mAh, bis zu 6 Stunden Laufzeit
App-ÜbertragungWLAN, bis zu Full HD (1080p) über die Motorola Nursery App
Kameramotorisierter Schwenk, Neige- und Zoomfunktion, Infrarot-Nachtsicht

Werte nach den Angaben von Motorola Nursery.

Elterneinheit und App: zwei Wege zum gleichen Bild

Die Elterneinheit des PIP1610 HD Connect zeigt das Kamerabild über eine eigene 2,4-GHz-FHSS-Funkverbindung an, unabhängig vom heimischen WLAN. Das bedeutet, dass die Bildübertragung auf der Elterneinheit auch dann funktioniert, wenn der Router einmal ausfällt oder das Netzwerk überlastet ist, solange sich Eltern- und Babyeinheit innerhalb der angegebenen Reichweite von bis zu 300 Metern befinden.

Parallel dazu lässt sich die Kamera über die Motorola Nursery App einbinden, die eine Übertragung bis zu Full HD ermöglicht sowie Bewegungs-, Geräusch- und Temperaturerkennung mit Benachrichtigungen bietet. Über die App lassen sich außerdem Fotos und Videos aus dem Live-Stream aufnehmen und mit Familie oder Freunden teilen, inklusive einer Art Entwicklungstagebuch für das Kind. Wer beide Systeme gleichzeitig nutzt, hat damit sowohl die störungsarme, netzwerkunabhängige Anzeige auf der Elterneinheit als auch die ortsunabhängige Kontrolle per Smartphone.

Wichtig ist dabei, die beiden Übertragungswege auseinanderzuhalten: Die 300 Meter Reichweite gelten für die direkte Funkverbindung zur Elterneinheit, nicht für die App, deren Zugriff über das Heimnetzwerk beziehungsweise das Internet läuft und damit grundsätzlich von überall funktioniert, solange eine Internetverbindung besteht.

Motorisierte Kamera: Schwenk, Neige- und Zoomfunktion im Detail

Die Kamera lässt sich über einen Motor schwenken, neigen und zoomen, sodass sich der Bildausschnitt anpassen lässt, ohne die Kamera selbst umzustellen oder das Zimmer zu betreten. Für ein Kinderzimmer, in dem sich das Bett oder der Schlafplatz nicht direkt im festen Kamerawinkel befindet, ist das ein Unterschied zu Modellen mit starrer Kamera, bei denen der Ausschnitt einmal fest eingestellt wird und dann unverändert bleibt.

Ergänzt wird die Bewegungsfunktion durch Infrarot-Nachtsicht, die auch bei ausgeschaltetem Licht ein Bild liefert. Für die nächtliche Kontrolle, wenn im Zimmer keine Lampe brennen soll, ist das die Voraussetzung dafür, dass die Kamera überhaupt etwas zeigt.

Zwei-Wege-Kommunikation und Erkennungsfunktionen

Über ein hochempfindliches Mikrofon lässt sich per Two-way-talk-Funktion mit dem Kind sprechen, ohne den Raum zu betreten, etwa um zu beruhigen, bevor eine ganze Aufwach-Situation entsteht. Die App ergänzt das um eine 24-Stunden-Ereignisüberwachung mit Streaming sowie Bewegungs-, Geräusch- und Temperaturerkennung, die jeweils eigene Benachrichtigungen auslösen.

Diese Kombination aus akustischer Zwei-Wege-Verbindung und sensorbasierter Erkennung unterscheidet das Gerät von reinen Audio-Babyphones, die zwar auch eine Gegensprechfunktion bieten können, aber weder Bild noch automatische Bewegungs- oder Geräuscherkennung liefern. Wer verschiedene Babyphone-Typen im Überblick vergleichen möchte, findet dort auch reine Audio-Modelle als Alternative zu einem Video-System wie diesem.

Akkulaufzeit der Elterneinheit im Alltag

Die Elterneinheit ist mit einem 2.800-mAh-Akku ausgestattet, der eine Laufzeit von bis zu 6 Stunden ermöglicht. Für den Betrieb tagsüber, wenn die Einheit regelmäßig ans Ladegerät zurückkehrt, reicht das üblicherweise aus, für eine ganze Nacht ohne Zwischenladen kann es bei durchgehender Bildschirmnutzung knapp werden, insbesondere wenn das Display dauerhaft aktiv bleibt statt in einen Standby-Modus zu wechseln.

Wer die Elterneinheit über Nacht am Netzteil betreibt, umgeht das Thema Akkulaufzeit ohnehin vollständig. Für alle, die das Gerät tagsüber flexibel durch die Wohnung tragen wollen, etwa vom Wohnzimmer in die Küche, ist die Akkulaufzeit dagegen ein Faktor, der über den nächsten Ladezyklus entscheidet.

Wo das PIP1610 HD Connect an Grenzen kommt

Dafür

  • 5 Zoll HD-Elterneinheit mit 1280 x 720 Pixel Auflösung
  • Motorisierte Schwenk-, Neige- und Zoomfunktion der Kamera
  • Zusätzliche App mit Bild bis zu Full HD und Ereigniserkennung
  • Reichweite bis zu 300 Meter unabhängig vom Heimnetzwerk
  • Infrarot-Nachtsicht für die Kontrolle bei Dunkelheit

Dagegen

  • Akkulaufzeit der Elterneinheit auf bis zu 6 Stunden begrenzt
  • Zwei getrennte Systeme (Elterneinheit und App) wollen verstanden sein
  • App-Funktionen hängen von einer funktionierenden Internetverbindung ab
  • Reichweite der Elterneinheit gilt nur für die direkte Funkverbindung
  • Motorisierte Technik bedeutet mehr bewegliche Bauteile als bei starren Kameras

Die begrenzte Akkulaufzeit der Elterneinheit ist der Punkt, der im Alltag am ehesten auffällt. Wer das Gerät ohne festen Ladeplatz durch den Tag trägt, sollte einplanen, es regelmäßig ans Netzteil zu hängen, statt sich auf eine durchgehende Nutzung über viele Stunden zu verlassen.

Auch das Nebeneinander von Elterneinheit und App verlangt eine kurze Eingewöhnung: Beide Wege zeigen dasselbe Kamerabild, laufen aber technisch getrennt voneinander, über die eigene Funkverbindung auf der einen und über WLAN beziehungsweise Internet auf der anderen Seite. Wer nur eine der beiden Optionen nutzen will, kann die jeweils andere schlicht ignorieren, ohne dass das die Funktion beeinträchtigt.

Unsere Empfehlung für Elterneinheit und App
Motorola Nursery PIP1610 HD ConnectVideo-Babyphone mit 5 Zoll HD-Elterneinheit, motorisierter Kamera und App-Anbindung.

Passt das PIP1610 HD Connect zu dir?

Ja, wenn

  • sowohl eine eigenständige Elterneinheit als auch eine App-Anbindung gewünscht sind
  • eine bewegliche Kamera mit Schwenk-, Neige- und Zoomfunktion gebraucht wird
  • die Kontrolle auch bei Dunkelheit per Infrarot-Nachtsicht wichtig ist
  • eine Reichweite von bis zu 300 Metern für die direkte Funkverbindung ausreicht

Nein, wenn

  • ein möglichst einfaches System ohne App und WLAN-Abhängigkeit gewünscht ist
  • die Elterneinheit über viele Stunden ohne Zwischenladen laufen soll
  • nur eine Audioüberwachung ohne Kamerabild benötigt wird
  • keine feste Ladegelegenheit für die Elterneinheit vorhanden ist

Wer ein Video-Babyphone sucht, das sowohl klassisch über eine Elterneinheit als auch flexibel über eine App funktionieren soll, bekommt mit dem PIP1610 HD Connect beide Wege in einem Gerät. Wer dagegen ein reines Audio-System ohne Kamera und ohne App bevorzugt, ist mit einem DECT-Babyphone besser bedient, das auf Bild und Netzwerkanbindung von vornherein verzichtet.

Drei Alternativen, die sich lohnen zu vergleichen

Wenn WLAN und App verzichtbar sind: Motorola Nursery VM75

Das VM75 verzichtet bewusst auf WLAN und App und überträgt das Bild ausschließlich über eine eigene 2,4-GHz-FHSS-Funkverbindung mit einer Reichweite von bis zu 1.000 ft, also umgerechnet bis zu 300 Metern. Für alle, die ein reines Elterneinheit-System ohne Internetanbindung bevorzugen, ist das der zentrale Unterschied zum PIP1610 HD Connect.

Das Display der Elterneinheit ist mit 5 Zoll LCD und einer Auflösung von 480 x 272 Pixel etwas einfacher aufgelöst als beim HD-Modell, dafür bietet das VM75 ebenfalls eine motorisierte Kamera mit Pan-Funktion, digitalem Tilt und 2-fach digitalem Zoom sowie Infrarot-Nachtsicht und Raumtemperaturüberwachung mit Benachrichtigung. Der Akku der Elterneinheit fasst 2.000 mAh und liefert bis zu 5 Stunden Laufzeit.

Wer ausschließlich die direkte Verbindung zwischen Baby- und Elterneinheit nutzen will, ohne sich um App-Einrichtung oder Internetverbindung zu kümmern, findet im VM75 die entsprechend reduzierte, aber weiterhin bewegliche Kameralösung aus derselben Produktreihe.

Ohne WLAN und App
Motorola Nursery VM75 Video-BabyphoneVideo-Babyphone mit motorisierter Kamera, ohne WLAN-Anbindung.

Wenn nur Ton genügt: Philips Avent Audio Babyphone SCD733/26

Wer kein Kamerabild braucht, sondern eine reine Audioüberwachung sucht, findet im Philips Avent SCD733/26 ein DECT-Babyphone ohne Video. Die DECT-Technologie überträgt den Ton geschützt und störungsfrei, ergänzt durch einen Smart-ECO-Modus, der die Tonübertragung automatisch reduziert, sobald sie nicht in voller Stärke gebraucht wird.

Die Elterneinheit läuft laut Hersteller bis zu 12 Stunden mit einer Akkuladung. Zusätzlich bietet das Gerät eine Sternenhimmel-Projektion mit Schlafliedern, einen Nachtruhe-Modus, eine Sprechfunktion auf beiden Seiten sowie eine Temperaturanzeige des Raumes direkt auf der Elterneinheit.

Für alle, die kein Bild überwachen wollen, sondern sich allein auf Geräusche verlassen und dafür Zusatzfunktionen wie Schlaflieder und Sternenhimmel schätzen, ist das SCD733/26 die deutlich reduziertere, aber funktional eigenständige Alternative zum Video-System.

Reine Audioüberwachung
Philips Avent Audio Babyphone SCD733/26DECT-Audio-Babyphone mit Sternenhimmel-Projektion und Schlafliedern.

Wenn Reichweite und Akkulaufzeit im Vordergrund stehen: reer Cosmo Babyphone

Das reer Cosmo ist ebenfalls ein reines Audio-Babyphone, setzt dabei aber auf eine FHSS-Übertragung mit einer Reichweite von bis zu 600 Metern, also doppelt so weit wie die 300 Meter des PIP1610 HD Connect. Die Akkulaufzeit der Elterneinheit liegt laut Hersteller bei bis zu 60 Stunden und damit deutlich über den wenigen Stunden eines Video-Babyphones mit Display.

Ergänzt wird das Gerät durch ein einstellbares Nachtlicht mit drei Helligkeitsstufen, einen zusätzlichen VOX-Modus mit intelligenter Einschaltautomatik, einen Vibrationsalarm, eine Gegensprechfunktion sowie eine optische und akustische Reichweitenkontrolle. Im ECO-Modus soll die Strahlung im Ruhemodus laut Hersteller bei 0 Prozent liegen.

Für alle, die vor allem ein größeres Grundstück, ein Haus mit mehreren Stockwerken oder einen Garten überbrücken wollen und dafür kein Kamerabild benötigen, ist das Cosmo mit seiner Reichweite und der langen Akkulaufzeit eine Alternative, die sich klar von der App-zentrierten Ausrichtung des PIP1610 HD Connect unterscheidet.

Für maximale Reichweite
reer Cosmo BabyphoneAudio-Babyphone mit bis zu 600 m Reichweite und Nachtlicht.

Häufige Fragen zum Motorola Nursery PIP1610 HD Connect

Funktioniert die Elterneinheit auch ohne WLAN?

Ja, die Elterneinheit überträgt das Kamerabild über eine eigene 2,4-GHz-FHSS-Funkverbindung, unabhängig vom Heimnetzwerk. Nur die zusätzliche App-Funktion mit Übertragung in bis zu Full HD sowie Bewegungs-, Geräusch- und Temperaturerkennung benötigt eine WLAN- beziehungsweise Internetverbindung.

Wie weit reicht die Verbindung zwischen den Einheiten?

Der Hersteller gibt eine Reichweite von bis zu 300 Metern (1.000 ft) für die direkte Funkverbindung zwischen Baby- und Elterneinheit an. Diese Angabe bezieht sich auf die 2,4-GHz-FHSS-Verbindung, nicht auf die App, deren Zugriff über das Internet grundsätzlich ortsunabhängig funktioniert.

Wie lange hält der Akku der Elterneinheit?

Die Elterneinheit ist mit einem 2.800-mAh-Akku ausgestattet, der laut Hersteller eine Laufzeit von bis zu 6 Stunden ermöglicht. Für den durchgehenden Betrieb über eine ganze Nacht empfiehlt sich der Anschluss ans Netzteil, insbesondere bei dauerhaft aktivem Display.

Lässt sich die Kamera aus der Ferne bewegen?

Ja, die Kamera verfügt über eine motorisierte Schwenk-, Neige- und Zoomfunktion, die sich sowohl von der Elterneinheit als auch über die Motorola Nursery App steuern lässt. Damit lässt sich der Bildausschnitt anpassen, ohne die Kamera selbst umzustellen oder das Zimmer zu betreten.

Funktioniert die Kamera auch bei Dunkelheit?

Ja, die Kamera verfügt über Infrarot-Nachtsicht, die auch bei ausgeschaltetem Licht ein Bild liefert. Damit lässt sich das Kinderzimmer nachts kontrollieren, ohne dass im Raum eine Lampe eingeschaltet werden muss.

Das Video-Babyphone für Elterneinheit und App gleichzeitig

Conclusion
8.6/10Das Video-Babyphone für Elterneinheit und App zugleich

Motorola Nursery PIP1610 HD Connect

Das PIP1610 HD Connect kombiniert eine 5 Zoll HD-Elterneinheit mit eigener 2,4-GHz-Funkverbindung und einer App, die zusätzlich Bild bis zu Full HD sowie Bewegungs-, Geräusch- und Temperaturerkennung liefert. Die motorisierte Kamera mit Infrarot-Nachtsicht deckt dabei sowohl Tag als auch Nacht ab, während die Akkulaufzeit der Elterneinheit mit bis zu 6 Stunden im Alltag regelmäßiges Laden verlangt. Wer eine reine Audioüberwachung oder ein System ohne App bevorzugt, fährt mit einer reduzierteren Lösung besser.
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